Wettbewerb "mehr als Wohnen", Zürich

Architekten: mischa badertscher architekten ag, Zürich

Ausschnitt aus dem Baubeschrieb: ÖKOLOGIE UND NACHHALTIGKEIT:

Die Wärme soll aus dem vorhandenen KVA-Fernwärmenetz bezogen werden, wobei kurze Leitungswege minimale Transportverluste gewähren. Damit kann der Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser aus einer lokalen, nachhaltigen und jederzeit verfügbaren Energiequelle gewonnen werden. Fernwärme aus Kehrrichtverbrennung hat einen sehr tiefen Primärenergiebedarf, was entscheidend für die Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft ist.

Um den Primärenergieaufwand für die Elektrizität ebenfalls gering zu halten, gilt es Strom effizient einzusetzen und lokal zu produzieren. Eine Photovoltaik-Anlage auf der Dachfläche der Attikaaufbauten ermöglicht in etwa die Substitution des Strombedarfs für Lüftung und Beleuchtung gemäss Zielwert A des SIA Effizienzpfad Energie.

Das Regenwasser der Dachaufbauten wird in Speichern in den Waschräumen gesammelt und für den Betrieb der Waschmaschinen und die Dachgartenbewässerung
verwendet. Die Lage der Wasserspeicher über den Nasszellen der Wohngeschosse ermöglicht auch eine Speisung der Toilettenspülungen. Die Frischluft für die Komfortlüftung wird im Innenhof gefasst und über Erdregister vorgewärmt. Die Fensterflügel jeder Wohnung werden mit Elektrokontakten ausgerüstet, welche Heizung und Lüftung bei offenem Fenster, resp. bei manuellem Lüften ausschalten.

Ergebnis des Wettbewerbs: 6. Preis

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Innenhof mit Erschliessung

Um das beheizte Volumen kompakt zu halten, werden sämtliche Erschliessungen und Nebenräume ausgelagert.

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mischa badertscher architekten ag

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